Hilfe bei Ohrenschmerzen


Keine Mittelohrentzündung riskieren
Hilfe bei Ohrenschmerzen

Wenn es plötzlich im Ohr pocht oder sticht, ist schnelles Handeln gefragt. Leichte Ohrenschmerzen lassen sich gut mit Hausmitteln behandeln. Was am besten hilft und wann ein Besuch beim Arzt unvermeidlich ist, weiß Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer GEK.

Wickel, Tropfen und viel Ruhe

Wie unangenehm Ohrenschmerzen sein können, hat fast jeder schon einmal erlebt. Denn das menschliche Ohr ist mit zahlreichen Nerven durchzogen und somit eines der empfindlichsten Körperteile.

Doch was hilft gegen das Pochen und Stechen im Ohr? Bei leichten Ohrenschmerzen sind Hausmittel gut geeignet, die Beschwerden zu lindern, meint die Apothekerin Heidi Günther. Ein warmer Zwiebelwickel ist wohltuend und die desinfizierenden Öle der Zwiebel wirken der Entzündung entgegen. Unterstützend können Schmerzmittel zum Einsatz kommen. „Nasentropfen helfen zusätzlich den Druck zu lindern. Wichtig ist auch viel Ruhe, körperliche Betätigung verschlimmert die Schmerzen“, erläutert Heidi Günther. Ohrentropfen sind nur bedingt geeignet, da die Flüssigkeit oft nicht an der richtigen Stelle im Ohr ankommt.

Bei Verdacht auf Mittelohrentzündung zum Arzt

Meist heilen leichtere Ohrenschmerzen innerhalb von zwei bis drei Tagen von selbst ab und haben keine weiteren Folgen. „Werden die Ohrenschmerzen jedoch stärker und Fieber tritt auf, dann sollte ein Arzt aufgesucht werden. Oft handelt es sich dann um eine Mittelohrentzündung“, rät die Expertin. Vor allem Babys und Kinder erkranken häufig an Mittelohrentzündungen, seltener trifft es Erwachsene.
Um Ohrenschmerzen vorzubeugen empfiehlt Heidi Günther, den Kopf mit einer Mütze und einem Schal vor kaltem Wind und Zugluft zu schützen. Das verhindert ein Auskühlen der Kopfhaut. Kühlt diese aus, sinkt auch die Durchblutung und Viren haben leichteres Spiel.

News

Lange Essenspausen bei Älteren
Lange Essenspausen bei Älteren

Gesund oder schädlich?

Intervallfasten gilt als gesund – doch für ältere Menschen könnte das anders aussehen. Eine schwedische Studie zeigt: Wer besonders lange Essenspausen machte, entwickelte über die Jahre schneller chronische Erkrankungen.   mehr

Tipps für die Tabletten-Einnahme
Tipps für die Tabletten-Einnahme

Kopf vor oder nach hinten?

Manche Menschen haben keine Probleme damit, Tabletten zu schlucken – für andere ist es eine Qual. Ein Experte gibt Tipps, wie es bei der Einnahme von Kapseln, Tabletten & Co. besser flutscht und wodurch die Arznei schneller wirkt.   mehr

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Georg-Apotheke
Inhaberin Gabriele Tittmann
Telefon 034461/2 24 05
Fax 034461/2 41 80
E-Mail tittmann-g@web.de